Keine Müllentsorgung: Wann die Müllabfuhr den Abfall stehen lässt

Ungeleerte Mülltonne am Straßenrand? Eine ärgerliche Angelegenheit - allerdings lässt sich das ganz einfach umgehen. Schließlich sind Anwohner in der Regel selbst schuld, wenn die Müllentsorgung nicht ordnungsgemäß ausgeführt wird. Wer gegen die Entsorgungsregeln verstößt, muss damit rechnen, dass die Müllabfuhr die Abholung verweigert.

Müllentsorgung - bloß keine Fehler machen

Es gibt vier bedeutende Fehler, welche Privathaushalte in Bezug auf ihren Müll machen können. Davon können allerdings nur drei von den Verbrauchern tatsächlich beeinflusst werden. Die Tipps, um einer nicht ausgeführten Müllentsorgung zu entgehen, sollten aber auf jeden Fall beachtet werden. Dazu gehört neben einer Überfüllung der Tonnen auch ein nicht vollständig schließender Deckel und ein zu stark verdichteter Müll.

Fehlbefüllung führt zu einer nicht ausgeführten Müllentsorgung

Der Begriff "Fehlbefüllung" bedeutet nicht, dass das falsche Stück Abfall in der Tonne gelandet ist. Solange es sich um einen einmaligen Fall handelt, welcher nicht absichtlich herbeigeführt wird, macht die Müllabfuhr normalerweise keinen Ärger. Alleine schon, um sich vor zahlreichen Beschwerden von unzufriedenen Verbrauchern zu schützen, wird die Mülltonne trotzdem fachgerecht geleert - aus Kulanz sozusagen. Wenn zum Beispiel die Behälter für den Restmüll plötzlich so schwer sind, dass man sie kaum noch schieben kann, wird es kritisch. Der Bauschutt der letzten Renovierung gehört auf keinen Fall in die Mülltonne. Wer den Schutt nicht ordentlich entsorgt, muss mit Konsequenzen rechnen.

In jedem Fall sind alle Hausbewohner dafür verantwortlich, dass der richtige Müll in der entsprechenden Mülltonne landet. Auch wenn das für einzelne Parteien ärgerlich ist, heiß es hier: mitgefangen, mitgehangen. Niemand kann sich seiner Verantwortung entziehen.

Keine Müllentsorgung bei Müllpressern

Auch heillos überfüllte Tonnen darf die Müllabfuhr gnadenlos stehenlassen. Da überquellende Tonnen jede Menge Probleme bei der Leerung verursachen, ist die Verweigerung seitens der Müllmänner in diesem Fall legitim. Ein Großteil des Mülls landet ansonsten nicht im Wagen der Müllabfuhr, sondern wird daneben gekippt. Das ist nicht nur ärgerlich, sondern auch extrem unappetitlich. Wer versucht, diesen Effekt durch ein starkes Zusammenpressen des Mülls zu umgehen, dem drohen Strafen.

Müllpressen, welche es im Handel zu kaufen gibt, sind alles andere als legal. Da sich das Gewicht des stark verdichteten Mülls spürbar erhöht, wird die Müllabfuhr im Falle des Missbrauchs aufmerksam. Wenn der Vorfall anschließend gemeldet wird, drohen empfindliche Bußgelder für all jene Bürger, welche eine Müllpresse verwendet haben.

Auf das Gewicht der Mülltonne kommt es an

Obwohl die Regeln innerhalb verschiedene Kommunen leicht voneinander abweichen können, gibt es hier eine grobe Faustregel. Eine 240-Liter-Tonne darf beispielsweise maximal 85 Kilogramm bis 100 Kilogramm wiegen. Die Müllabfuhr verfügt allerdings nicht über Waagen, sondern geht hier nach Gefühl vor. Erst wenn die Mülltonne spürbar zu schwer ist, wird die Müllabfuhr die Entleerung verweigern.

Unverschuldet bleiben Tonnen ebenfalls voll

Auch wer alle Regeln strengstens beachtet, ist nicht davor geschützt, dass die Müllabfuhr die Müllentsorgung verweigert. Wenn zum Beispiel das Müllauto nicht ausreichend dicht an die Tonnen heranfahren kann, werden die Tonnen ebenfalls nicht geleert. Sicherheit geht bei der Müllabfuhr nämlich ausdrücklich vor. Vor dem Risiko, dass Unbefugte ihren Müll in fremden Mülltonnen entsorgen, kann man sich ebenfalls schwierig schützen.

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