Erdaushub - Informationen rund um das Entsorgen der Erde

Ganz gleich, welches private Bauprojekt sie im Moment oder in naher Zukunft realisieren möchten - es wird jede Menge lose Erde anfallen. Ob bei einem großen Erdaushub im Garten oder bei Renovierungsarbeiten im und rund um das Haus, die Entsorgung der Erde spielt eine zentrale Rolle bei der Planung und Realisierung. Wenn Sie einige Hinweise und Tipps beachten, wird nicht nur die Aushebung vom Boden reibungslos vonstattengehen, sondern auch die anschließende Entsorgung.

Wie entsteht ein Erdaushub überhaupt?

Wenn der Garten oder Teile des Grundstücks ausgehoben werden, entsteht dabei lose Erde - der sogenannte Erdaushub. Wird der gelockerte Boden nicht mehr wiederverwendet, so muss er entsprechend entsorgt werden. Der Erdaushub fällt zum Beispiel beim Bau unterirdischer Räume, beim Bau oder dem Aufstellen von Pools oder beim Anlegen von künstlichen Wasserläufen an. Auch beim Anlegen neuer Beete oder dem Einpflanzen von Bäumen, welche tief verwurzelt sein müssen, entsteht lose Erde.

Welche Kosten verursacht ein Erdaushub?

Je nachdem, welche Mengen an losem Boden entsorgt werden müssen, variiert der Preis für die Abholung und Entsorgung erheblich. Die Kosten richten sich nach den ausgehobenen Kubikmetern. Den entsprechenden Wert können Sie anhand der Breite, Tiefe und Länge des ausgehobenen Lochs ermitteln. Wenn es sich gleich um mehrere Gruben handelt, müssen diese addiert werden. Die gesamten Kosten setzen sich zusammen aus dem Befüllen des Containers, der Miete für einen ausreichend großen Container und den Entsorgungskosten der Deponie.

Je nachdem, wie groß der Container ist, muss auch der Transport des Erdaushubes zur Deponie finanziert werden. Sofern ein großes Fahrzeug und ein Fahrer nötig werden, können sich die Kosten schnell aufsummieren. Sparen können Sie hingegen, wenn Sie die lose Erde aus Ihrem Garten selbst in den Container füllen und diese Arbeit nicht von bezahlten Arbeitskräften erledigen lassen.

Insgesamt können bei einer Beispielrechnung mit rund zwanzig Kubikmetern Kosten in Höhe von rund 1.000 bis 1.400 Euro auf Sie zukommen. Ein Viertel dieser Summe entsteht alleine bei der Befüllung des Containers, der Rest durch Transport und Miete.

Spezialfall Mutterboden

Der sogenannte Mutterboden ist eine ganz spezielle Art von Boden, welche sich von regulärer Erde nicht nur in der Zusammensetzung, sondern auch rechtlich unterscheidet. Laut dem Baugesetzbuch darf dieser Boden nicht mit anderen Materialien, wie zum Beispiel Bauschutt, vermischt werden. Sowohl die Entsorgung als auch die Verschwendung ist gesetzlich untersagt. Der Mutterboden ist die oberste Schicht des Bodens und kann bis zu einem Meter tief vorkommen. Er enthält wertvolle Mineralien, Stickstoff und diverse organische Substanzen. Aufgrund dieser Zusammensetzung ist der Mutterboden im Garten und in der freien Natur wichtig, damit Pflanzen wachsen können. In der Regel müssen Sie diese Art von Erdaushub nicht etwa entsorgen, sondern können ihn kostenlos an Interessierte abgeben oder noch besser selbst behalten, um Ihren Garten zu bepflanzen

 

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