Die Geschichte der Müllentsorgung als Spiegelbild unserer Zivilisation

Abfall begleitet die Menschheit seit Anbeginn der Tage und somit auch die Entwicklung der Müllentsorgung. Waren es am Anfang Reste von Nahrung und Kleidung, so gesellten sich später Baumaterialien oder Möbelstücke hinzu. Heute ist die Geschichte der Müllentsorgung an einem Punkt angelangt, an dem sie sich auch mit giftigen Chemikalien und schwer abbaubaren Stoffen auseinandersetzen muss. Deswegen ist es wichtig, Reinigungs- und Desinfektionsmittel, Batterien oder Nagellack nicht im Hausmüll zu entsorgen, sondern an die Sammelstelle für Sondermüll abzugeben. In der herkömmlichen Mülldeponie können solch giftigen Stoffe sonst erheblichen Schaden anrichten.

Die Geschichte der Müllentsorgung beginnt vor 120 Jahren

Mit ganz anderen Problemen hatten die Menschen im Mittelalter zu kämpfen. Abfall wurde einfach auf die Straße geschmissen. Unter diesen verheerenden hygienischen Bedingungen konnte sich die Pest ungehindert ausbreiten. Erst als man den Zusammenhang verstand, wurden allgemeine Hygienevorschriften beschlossen. Die Entwicklung der Müllentsorgung nahm Ende des 19. Jahrhunderts ihren Lauf. Potsdam war eine der ersten Städte, in der der sogenannte Gassenmeister seine Runden durch die Stadt zog und den Haushaltsmüll der Anwohner abholte. Später entwickelte sich daraus die wohlbekannte Müllabfuhr.

Deponien - ein wichtiger Schritt in der Entwicklung der Müllentsorgung

In den 1970er Jahren kam Bewegung in die Geschichte der Müllentsorgung. Die wilden Deponien, auf die jeder seinen Unrat werfen konnte, wurden verboten und zentrale Deponien errichtet. Diese zogen aber schon bald ein weiteres Problem mit sich. Oftmals befanden sich die frühen Mülldeponien auf nicht versiegelten Böden. So konnte das Regenwasser Schadstoffe aus dem Abfall herauswaschen und in weiterer Folge ungehindert in den Boden und somit ins Grundwasser eindringen. Gesundheitliche Probleme waren die Folge. Es bedurfte einer weiteren Entwicklung in der Müllentsorgung. Mittlerweile versiegelt man die Böden unter Mülldeponien. Dies geschieht beispielsweise mit Plastikfolie, die ein Eintreten des Regenwassers in den Boden verhindert. Stattdessen wird es aufgefangen und einer Kläranlage zugeführt. Schlecht oder gar nicht versiegelte Altdeponien werden dafür aufgelassen bzw. anderweitig genutzt. Eine solche Umwidmung birgt wie so oft in der Geschichte der Müllentsorgung weitere Gefahren in sich. Werden Häuser auf ehemaligen Deponien errichtet, stellen sich Auswirkungen der Schadstoffe oft auch erst nach Jahren ein.

Moderne Zeiten

Heute ist die Geschichte der Müllentsorgung weit fortgeschritten. Recycling, Sondermüllstellen, sowie die sachgemäße Lagerung und Beseitigung des Abfalls helfen dabei, uns und unsere Natur gesund zu erhalten. Besonders die Müllverbrennung geht heute wesentlich effizienter und umweltschonender vonstatten als früher. Damit das System auch weiterhin funktioniert, ist jeder von uns dazu angehalten, seinen Müll fachgerecht zu entsorgen. Dennoch kann man davon ausgehen, dass auch heute die Entwicklung der Müllentsorgung noch lange nicht abgeschlossen ist. Experten werden in Zukunft Mittel und Wege finden, noch besser und effizienter mit unserem Abfall zurechtzukommen.

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